Wir Menschen sind einander wie Geschwister verbunden, durch die Mauern unserer Wohnungen und Häuser hindurch, über die Grenzen unserer Dörfer, Städte und Länder hinweg. Davon sind wir als Christinnen und Christen – wie viele andere auch – überzeugt.


Deshalb haben wir Menschen eingeladen, zu schreiben, wie sie die Gegenwart erleben und was ihnen Mut macht, Zuversicht und Hoffnung gibt – kurzum, was ihnen Trost schenkt, um dieses alte Wort zu gebrauchen.
Dieser Trost ist Ausdruck einer tiefen Solidarität unter uns allen, die wir gegenwärtig dazu herausgefordert sind, das Leben mit seinen Unwägbarkeiten anzunehmen.


Wir erleben den Einbruch unserer Sicherheiten, müssen alte Gewohnheiten verlernen, einen neuen Alltag ausbilden. Viele stehen vor existenziellen Sorgen. Einige durchleiden Krankheit und womöglich sogar Lebensgefahr. Bei alldem gibt es aber auch schöne Überraschungen, Zeichen von Solidarität, fantasievolle Wege, Gemeinschaftlichkeit erlebbar zu machen.


Dieser Blog will Ermunterung und Stärkung sein und will eine Brücke schlagen zu allen, die uns wichtig sind. Denjenigen, die betrübt, unsicher oder einsam sind, weil sie nicht wissen, wie sie die Situation bestehen sollen und insbesondere den Kranken, ihren Angehörigen und denen, die sie pflegen, möge er eine Brücke des Trostes sein.


Mit der Trost-Brücke greifen wir auf eine alte Tradition der philosophischen und christlichen Literatur zurück: die Trostbriefe und Trostbücher, mit denen Menschen in früheren Notzeiten das Wort ergriffen, um anderen Mut und Hoffnung zuzusprechen.


Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die mit ihrem Beitrag an der Trostbrücke mit bauen. Der Blog wird stetig aktualisiert. Geordnet sind die Beiträge nach ihrer Aktualität, die jüngsten erscheinen zuerst.